Neulich hat mich eine Parkbank angeschaut. Stand am Wegrand und lachte mir einfach – eher frech – entgegen. Der Blick wirkt ein bisschen herausfordernd, aber trotzdem ist es ein Grinsen. Und bevor ihr glaubt, dass mir die Sommerwärme zu Kopf gestiegen ist:

Dieser Blick hat mir ein Lächeln entlockt: Eine Parkbank mit Persönlichkeit! Nie mehr werde ich achtlos an ihr vorübergehen, wie an anderen, gesichtslosen, Parkbänken. Sie ist für mich jetzt jemand. Die eine Parkbank, die sich äußerlich gar nicht so sehr von den anderen Parkbänken unterscheidet und doch einzigartig ist.
Mit einander anschauen beginnt Beziehung. Sich in die Augen schauen und aufeinander neugierig werden war schon immer ein möglicher Beginn für mehr. Mehr zu entdecken, wer der andere ist. Wer er für mich sein kann und will und ich für ihn. Freundliche Blicke machen uns froh und geben uns den Mut, Beziehung zu wagen. Wegschauen bedeutet dem Miteinander aus dem Weg zu gehen.
Auch wenn uns das in manchem Augenblick nicht bewusst ist, ruht Gottes Blick immer liebevoll auf uns. Wartet darauf, dass wir seinen suchen. Und in die Augen dessen blicken, der Gott für uns sichtbar macht – Jesus selbst. In ihm sehen wir wer Gott ist und wer er für uns sein will. Sind eingeladen zurückzulächeln und ihn kennenzulernen. Eingeladen ein echter Hingucker zu sein.
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