Gedankenschnipsel Linzerzeit

Endlich ist es wieder soweit: Die Linzerzeit  hat begonnen. Als Lieblingsgeburtstagskuchen für unseren Ältesten hat sich das Linzertortenbacken bei uns zu einer Tradition entwickelt. Die erste gibt es Ende November zu seinem Geburtstag und die letzte an Weihnachten.  Gebacken wird mindestens einmal die Woche. Irgendwie verschwindet sie immer so schnell. Ein Stückchen zum Nachtisch, zum Kaffee, für Zwischendurch . Unglaublich lecker. Kommt man von draußen herein riecht man es schon: Diese unvergleichliche Mischung aus Mandeln, Schokolade und Himbeermarmelade. Steht auf dem Tisch und strahlt uns mit ihren ausgestochenen Sternen entgegen.

Linzer versüßt uns die Adventszeit. Himmlischer Kuchen? Naja, das wäre vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen. Aber sie lässt uns etwas von der Güte Gottes schmecken. Dass er es gut mit uns meint. Dass es Hoffnung gibt. Dass der Stern damals zu Recht über dem Stall stand. Dass Geburtstag und Weihnachten zusammen gehören. Weil Gott seinen Sohn gesandt hat, damit wir Leben haben. Das sollten wir uns auf der Zunge zergehen lassen.

Und wer sie jetzt gerne nachbacken will:

Linzertorte, wie wir sie mögen:

Für den Teig: 200g Mehl, 1TL Backpulver, 125g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 100g Vollmilchschokostreusel, 125g gemahlene Mandeln, 1TL Zimt, 1 Messerspitze Nelkenpulver, 1 Ei, 125g Butter, außerdem Butter für die Form, ½ Glas Himbeermarmelade, Kondensmilch zum Bestreichen

Alles zu einem Teig verkneten, 1 Stunde kalt stellen, aus einem Teil des Teigs Sterne ausstechen, den Rest in der gefetteten Form auslegen, einen Rand hochziehen, mit Himbeermarmelade bestreichen und mit der Gabel den Rand formen. Sterne auflegen. Mit Kondensmilch bestreichen und im vorgeheizten Ofen 30 Minuten bei 175 Grad Umluft backen.

„Schmeckt und seht wie freundlich der Herr ist.“ (Psalm 34,9) Da ging es nicht um Linzertorte – passt aber trotzdem .