
Zugegeben – in meinem Leben gibt es gerade ziemlich viele Sterne: Einen richtig großen aus Holz, ausgesägt aus einer Baumscheibe. Einige andere sind beleuchtet – einzeln oder als Teil einer Lichterkette. Einer wurde kunstvoll aus Papier gefaltet. Zwei liebevoll genähte Stoffsterne hängen an der Küchenlampe. Einer wächst gerade in einem Blumentopf. Der kleinste ist ein roter Kerzenständer in Sternform auf unserem Küchenfensterbrett. Und da ist noch der über unserem Hauseingang. Dank Zeitschaltuhr ist er der Letzte der abends das Licht ausmacht und morgens der Erste, der dem neuen Tag entgegenleuchtet. Meine Weihnachtsdeko ist eindeutig sternenlastig dieses Jahr. Und das nicht ohne Grund.
Sterne bringen uns Licht, wenn es am dunkelsten ist. Je dunkler die Nacht desto deutlicher sehen wir sie. Sie lassen uns staunen und etwas von der Größe dessen spüren, der sie ins Universum rief. Und wir erinnern uns: In dieser einen Nacht damals stand ein Stern über dem, der der ganzen Welt Hoffnung bringt. Mit dem Kind in der Krippe wird uns ein neues Morgen geschenkt. Für unsere Welt, für unser Leben. Dürfen wir trotz aller Bedrängnis zuversichtlich weitergehen. Uns ihm ganz anvertrauen und getrost den Tag erwarten.
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