
Endlich mal wieder weg von allem. Was ganz anderes sehen. Das Vertraute hinter sich lassen. Einen freien Blick auf die endlose Weite. Nur Wasser und Himmel, leerer Strand und Wind. Für viele ist das Meer ein Sehnsuchtsort. Ein Ort, um den Kopf frei zu kriegen, aufzutanken, durchzuatmen. Das tut gut. Aber das ist nicht alles.
Denn David, der ein Lied geschrieben hat, das wir als Psalm 139 kennen, hat dazu noch andere Gedanken. Nicht das Wegsein an einem anderen Ort ist sein entscheidender Punkt, sondern das Dasein. Also mit wem er dort ist. Voller Staunen schreibt er darüber, dass Gott ihm nahe ist, egal wie weit er sich von seinem Wohnort entfernt. Egal wohin er geht. Selbst am weit entfernten Meer. „Nähme ich Flügel der Morgenröte und wohnte am äußersten Meer, würde mich deine Hand doch führen“, schreibt David. Du bist da, Gott, wo immer ich bin. Es gibt keinen Ort, an dem ich mich nicht in dir geborgen wissen darf. Und das ist ihm ein großer Trost. Er ist sich sicher, dass Gott sich von Beginn seines Lebens für ihn interessiert und ihn nie alleine lässt. Er vertraut ihm und traut ihm zu, dass er ihn auf einem guten Weg führt. Er weiß, dass Gott da ist. Die Nähe Gottes ist für ihn der Weg zum Leben.
Dieser Gott, mit dem David so vertrauensvoll umgeht und über dessen Fürsorge er so staunt, will jedem Menschen begegnen. Auch dir. Egal, wo du bist.
Wenn du also unterwegs bist diesen Sommer und ans Meer kommst, dann kannst du Gott reden hören: Er sagt: „Ich bin der, der überall für dich da ist.
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