
Wasserplätschern an einem heißen Sommertag. Ein Geräusch, das uns aufhorchen lässt beim Wandern oder Radfahren . Ein Brunnen oder eine Quelle spenden uns willkommene Abkühlung. Erfrischen Hände und Füße. Manchmal auch den schnell unter das Wasser gehaltenen Kopf. Klares frisches Wasser füllt unsere Hände. Kühle Schlucke rinnen die Kehle herunter. Was für eine Wohltat. Jetzt kann es wieder weitergehen. Bis zum nächsten Brunnen.
In einem Gespräch mit einer Frau beim Wasserschöpfen vergleicht sich Jesus mit so einer Wasserstelle. Aber, sagt er zu der Frau, ich kann dir Wasser geben, das nie wieder durstig macht. Wasser, das er lebendiges Wasser nennt. Wer davon trinkt, stillt nicht nur kurzfristig seinen Durst, sondern für immer. Dieses Wasser bewirkt, dass in dem, der davon trinkt, eine Quelle zu fließen beginnt. Eine, die unaufhörlich fließt. Für sich selbst und für andere.
Ziemlich schnell versteht die Frau, dass er nicht davon spricht, für sie Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen. Nein, er redet davon ihren Lebensdurst zu stillen. Das Verlangen danach, eine neue Perspektive zu haben. Danach, dass Leben gelingen kann und mit diesem Leben nicht alles vorbei ist. Die Sehnsucht gestillt ist nach Frieden und Ewigkeit.
Ich bin derjenige, der das tun kann, sagt Jesus. Nur ich. Wer Durst hat, der soll kommen. Und wer will, der trinkt von diesem Wasser des Lebens. Es ist umsonst.
Wenn du also unterwegs bist diesen Sommer und an einen Brunnen oder eine Quelle kommst, dann kannst du Gott reden hören. Er sagt: Ich bin der Einzige, der deinen Durst nach Leben stillen kann.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.